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Projektablauf & Voraussetzungen

Vorbereitung & Zeitplan

Eine gewissenhafte Vorbereitung und ein präziser Zeitplan schaffen beste Vorraussetzungen für eine effiziente Ausführung. Naturofloor® wird nach einem vordefinierten Ablauf (10 Schritte) eingebaut. Bei einem Objekt mit Wand- und Bodenbelägen müssen mindestens 10 Arbeitstage eingerechnet werden. Die Trocknungszeit zwischen den Arbeitsgängen beträgt je nach Untergrund 12–16 Stunden und ermöglicht nach 5 Tagen einen Wasseraufschlag, die vollständige Aushärtung wird nach 20 Tagen erreicht. Durch die verschiedenen Arbeitsgänge und Trocknungsprozesse ist die Terminierung des Objektes von grosser Bedeutung.

Eine gewissenhafte Vorbereitung und ein präziser Zeitplan schaffen beste Vorraussetzungen für eine effiziente Ausführung.

Bedingungen vor Ort

Entscheidend für ein optimales Ergebnis ist die fachgerechte Verarbeitung und Ausführung. Genau hier setzt das Naturofloor-System an: Es erfüllt und übertrifft nicht nur alle gesetzlichen und normativen Vorgaben – es überzeugt durch innovative Merkmale, optimal aufeinander abgestimmte Komponenten und klare Anwendungsvorgaben.

Baustellenbedingungen/ Bedingungen für die Verarbeitung von Naturofloor
Das Naturofloor-System bewegt sich auf einem technisch sehr hohen Niveau. Damit du es sicher und fehlerfrei verarbeiten kannst, ist ein klares Verständnis der baulichen Rahmenbedingungen unerlässlich. Beachte daher die folgenden Empfehlungen und Hinweise – sie bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung auf der Baustelle.

Entscheidend für ein optimales Ergebnis ist die fachgerechte Verarbeitung und Ausführung.

Untergründe

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Massivbau

Naturofloor wird als Spachtelmasse fugenlos direkt auf nachfolgende Untergründe aufgetragen und ermöglicht endlose Gestaltungsmöglichkeiten.
 

  • Zementestrich: ca. 30 Tage alt / maximale Restfeuchtigkeit 2.5 % (CM)

  • Zement- und Zementputz mit Kalkzusatz: trocken, riss- und staubfrei.

  • Anhydrit- und Fliessestrich (Kalziumsulfat): ca. 5–6 Wochen alt / Restfeuchtigkeit 0.5 % (CM), Sinterhaut muss restlos entfernt und innerhalb der angegebenen Frist geschliffen werden.

  • Keramische Platten / Fliesen, frei von Rissen und Hohlstellen

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Trockenbau

Naturofloor® wird als Spachtelmasse fugenlos direkt auf nachfolgende Untergründe aufgetragen und ermöglicht endlose Gestaltungsmöglichkeiten.

  • Leichtbauwände (Gipskarton-, Gipsfaser-, Leichtbau- und zementgebundene Platten etc.), zwingend doppelbeplankt mit armierten gespachtelten Fugen

  • Gipsfaser-Estrichelemente schwimmend verlegt mit zusätzlicher Beplankung (verleimt und verschraubt).

Aufbau

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Duschrinne / Punktablauf

Bei Entwässerungssystemen gibt es unterschiedliche Hersteller und Modelle. Im Zusammenhang mit Naturofloor® haben sich die Duschrinnen Aqua Swissline Vario und Flex der Firma Schaco AG über Jahrzehnte bewährt.

Duschrinnen oder Abläufe mit einer Sekundärentwässerung dürfen für mineralische fugenlose Beläge nicht eingesetzt werden.

Technisches Datenblatt

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Duschboden

Für einen mit Naturofloor beschichteten Duschboden muss der Unterlagsboden mit Gefälle vom übrigen Bodenbelag getrennt sein und darf keine Bodenheizung aufweisen.

Ein Boden mit Entwässerung muss mindestens 3 % Gefälle und eine harte Schalldämmung (z.B. Gummischrotmatte oder XPS) aufweisen.

Gemäss der SIA-Norm 271/1 sorgt eine mineralische Dichtschlämme und die passenden Fugendichtbänder für die Dichtigkeit des Untergrundes.

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Glastrennwand

Minimalismus trifft auf Funktion. Passend zur ästhetisch hochwertigen Naturofloor Wand- und Bodenbeschichtung wird die Glastrennwand direkt auf dem fertigen Belag mit Natursteinsilikon geklebt. Die Montage wird auf dem Boden mit Gefälle empfohlen. Keilschiene und U-Profile entfallen und das Wasser fliesst über das Glas direkt zum Boden.

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Vorwand Badewanne

Es gibt unterschiedliche Wannenträger-Optionen. Bei Einsatz eines EPS- Wannenträgers wird dieser mit einer Trockenbauplatte beplankt.

Die Wannenanschlüsse und Aussenkanten werden mittels NAF-Profile und die Wannenfront mit einem eingearbeiteten Gewebe ausgeführt.

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Duschnische

Die optimale Höhe der einzelnen Fächer einer Duschnische bemisst sich an der Höhe von verkaufsüblichen Duschgel- und Shampooflaschen. Die Nische insgesamt sollte breit genug für die Aufstellung mehrerer Duschutensilien sein und in der Tiefe etwa sieben bis neun Zentimeter in die Badezimmerwand hineinreichen.

Der Rahmen von vorgefertigten Nischen kann nicht direkt mit Naturofloor versiegelt werden. Der Rahmen muss unter einer Wediplatte verbaut sein.

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Aussenecke

Bevor mit der Wandbeschichtung begonnen wird, werden die Naturofloor-Kantenprofile an den Aussenecken eingesetzt. Diese geben der Fläche einen sauberen Abschluss und ermöglichen gerade Kanten und stabile Ecken.

Die Kantenprofile werden überspachtelt, können aber auf Wunsch, sichtbar erstellt werden.

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Cheminéé Verkleidung

Die Voraussetzungen für die Naturofloor® Beschichtung eines Cheminées oder Ofens sind hitzebeständige, tragfeste, rissfreie und zugelassene Untergründe. Die Hitzebeständigkeit vom gesamten Systemaufbau liegt bei ca. 70°.  Da die Unterschicht bei offenem Fenster 200° und mehr aufweist, wird diese aus Metall gefertigt.

Aussenkanten und Abschlüsse werden mit den dafür erstellten NAF-Profilen ausgeführt.

Versiegelte Oberfläche B1 «schwer entflammbar»
Offene Oberfläche  A1 «nicht brennbar»

Anschlüsse

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Armaturen

Installationsöffnungen und Armaturen sind den Normen entsprechend abzudichten. Die Dichtmanschetten werden in der mineralischen Dichtmasse eingelassen und halten den Untergrund dicht. Der Naturofloor Abschluss oder Anschluss an Armaturen wird mit dem dafür speziell entwickelten NAF-Abschlussring ausgeführt und gewährt einen dichten Abschluss von Naturofloor, unabhängig der Armaturenmontageart.

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Wandanschluss Badewanne

Der Wandanschluss von Bad- und Duschwannen muss dicht, schalldämmend und sicher sein. Um die Anforderungen zu erfüllen, wird ein Wannendichtband eingesetzt.

Wannendichtbänder müssen flexibel sein und der Schnittschutz darf dabei die Oberkante der Wanne nicht überragen. Das Wannendichtband wird in die Abdichtungsschichten integriert.

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Bodenheizung

Die Voraussetzungen für Naturofloor® Beläge sind nach gültigen SIA Normen ausgeführte, tragfeste, rissfreie und gut verdichtete Untergründe. Innerhalb der Mörtelschicht des Estrichs liegende Heizungsleitungen gelten als Fussbodenheizungen. Die SIA 251:2008 lässt nur noch flächig belegte Fussbodenheizungen im Estrich zu. Nicht beheizte Zonen oder Bereiche mit Temperaturunterschieden über 5 °C sind durch Bewegungsfugen von den übrigen Flächen abzutrennen. Es dürfen nur Befestigungssysteme verwendet werden, welche keine Risse im Belag verursachen.

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Bodendose

Der Unterkörper der Bodendose muss lose vom Unterlagsboden liegen und in der Höhe verstellbar sein. Die Ausführung erfolgt mit einer Trennung zwischen Boden und Bodendose. Die Trennung wird mit einem in Naturofloor-Farbton eingefärbten Natursteinsilikon geschlossen. Der Deckel nach Wunsch mit Naturofloor beschichtet werden. Alle An- und Abschlüsse werden mit dem Naturofloor-Abschlussprofil ausgeführt.

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Treppe

Bei der Planung einer Treppe ist vorab zu klären, in welchem Geltungsbereich welcher Norm sich das konkrete Bauvorhaben befindet. Es gibt eine Vielfalt an Treppenformen und -Konstruktionen, die mit Naturofloor beschichtet werden können. Generell werden tragfeste, rissfreie und gut verdichtete Untergründe vorausgesetzt.

Kante
Die Stufenkante wird mit einem abschliessenden, leicht abgerundeten NAF-Treppenkantenprofil ausgeführt. Es wird empfohlen die Kante sichtbar zu lassen.

Anschluss
Die Stufenanschlüsse oder – Abschlüsse weisen das NAF-Abschlussprofil auf.

Übergänge

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Wandanschluss

Bei Estrichen auf Dämm- oder Trennschichten ist bei Anschlussfugen an aufgehende Bauteile ein Randstreifen anzuordnen. Randstreifen sind nicht nur zur Verhinderung von Spannungsrissen erforderlich, sondern werden auch aus Schallschutzgründen eingebaut.

Die Naturofloor-Abschlussprofile gewährleisten eine saubere gradlinige Trennung und bieten auch bei Wellenlinien einen stabilen Untergrund.

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Übergang zu Holzboden

Naturofloor eignet sich bestens in Kombination mit anderen Materialien. Im Neubau kann die Aufbauhöhe von ca. 5mm bereits vor dem Einbau des Estrichs einberechnet werden. Bei bestehenden Flächen wird die Höhe anhand einer selbstnivellierenden Ausgleichsmasse angepasst. Dabei werden die vorgegebenen Trennungen und Distanzen übernommen.

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Dilatationsfuge

Die Voraussetzungen für Naturofloor® Beläge sind nach gültigen SIA Normen ausgeführte tragfeste, rissfreie und gut verdichtete Untergründe. Die Lage der Fugen ist im Fugenplan des Architekten festzulegen. Bewegungsfugen müssen übernommen und können nicht alleine durch Naturofloor® überbrückt werden. Die Fuge wird mit einem im Naturofloor Farbton eingefärbten Natursteinsilikon geschlossen.

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Küchenrückwand

Naturofloor eignet sich hervorragend als Küchenrückwand, sowohl im Neubau oder auch Rennovationsbereich. Bei einer bestehenden Küche wird ein 5mm Abstand zur Küchenkonstruktion mit Naturofloor-Abschlussprofilen eingehalten.

Bei einer neuen Küche, kann die Rückwand vor der Küchenmontage erstellt werden. Bei dieser Vorgehensweise wird bei der Montage der Küchenabdeckung ein 4-5mm Abstand zur Wand eingehalten und mit einem eingefärbten Natursteinsilikon geschlossen.

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Laufmatte

Wie alle dekorativen Materialien bewahrt auch Naturofloor® seine ursprüngliche Schönheit am besten durch Sorgfalt. Der einzige Ort an dem verhindert werden kann, dass Schmutz in den Innenbereich getragen wird, ist der Eingangsbereich. Es gibt unterschiedliche Eingangsmattensysteme für den Eingangsbereich. Bei der Planung kann ausgehend vom Produkt die passende Aussparung dafür ermittelt werden.

Selbst bei bestehenden Estrichen, kann eine Aussparung für eine 5-6mm hohe Sauberlaufmatte mit dem Naturofloor-Abschlussprofilen erstellt werden. Selbstverständlich kann eine Sauberlaufmatte nach einer vollständigen Aushärtung auf die fertige Oberfläche gelegt werden. Um Verfärbungen auf Grund von Weichmachern zu verhindern, kann ein geeignetes Schutzvlies eingesetzt werden.

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Ein ganzheitliches Konzept.

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Das Produkt.

Natürlich mineralisch.

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