Eine Hommage an die Kunst
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Eine Hommage an die Kunst

Das umgebaute Chalet "The Quilucru" in den Walliser Alpen überrascht mit einer raffinierten und von der Natur und Kunst inspirierten Architektur.

Oberhalb von Visp, am Eingang des Vispertals, befindet sich Zeneggen mit seinen ca. 280 Einwohnern. Hoch über dem Dorfzentrum, auf rund 1'440 Meter über Meer, liegt der Weiler Alt-Zeneggen. Dort befindet sich das Chalet «The Quilucru» auf einer wunderschönen Sonnenterrasse abseits des Massentourismus. 

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Das Grün der Lärchenwälder

Viel Wert legten die Bauherrin und die Architekten auf die Auswahl der Materialien und die Farbwahl, die Umgebung immer im Blick. Im Obergeschoss wurden alle Eingriffe an den Wänden und am Boden mit einer neuen Verkleidung deutlich sichtbar gemacht. Anstelle des Lärchentäfers wurden grün geölte grossformatigen Verkleidungen verwendet. Das Grün der Innenverkleidung verbindet sich nun mit dem Grün der Lärchenwälder in der unmittelbaren Umgebung. Zusätzliche Fenster lassen jetzt neue Ein- und Ausblicke zu.

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Ein Aquarell dient als Entwurfsgrundlage

Das aussergewöhnlich gestaltete Badezimmer ist eine Hommage an den Mann der Bauherrin, Hans-Peter von Ah, ein in der Zentralschweiz bekannter Künstler. Sein Schaffen umfasst von kleinen Aquarellen über Skulpturen bis hin zu Kunst am Bau ein breites Spektrum. Inspiriert von seinen Werken, haben die Architekten diese als Grundlage für den Entwurfsprozess des Badezimmers genommen. Die skulpturale Wirkung des Raumes mit Vor- und Rücksprüngen wurde durch die mutige Farbwahl herausgearbeitet und extra betont. Das Ergebnis erinnert an die grafischen Aquarellzeichnungen des Künstlers.

Ausgehend vom Konzept „Fläche, Körper, Ausdehnung“, das Hans-Peter von Ah in seinem Buch beschreibt, sollten die Oberflächen im Badezimmer möglichst fugenlos sein. Damit fiel die Wahl sofort auf das Schweizer Produkt und Original unter den fugenlosen mineralischen Belägen – Naturofloor.

«Mit der Farbe dann dieses Thema des Künstlers aufzugreifen, zu überhöhen und dann wieder zu brechen, fanden wir interessant.»
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Ferien im The Quilucru

Quilucru heisst übrigens frei übersetzt aus dem Französischen - Wer hätte das gedacht (qui l'eut cru). 

Die Tante der Bauherrin hat das Haus so getauft, weil sie das Wort anderenorts gesehen und es ihr gefallen hatte. Im Sinne von „Wer hätte das gedacht, schaut euch dieses kleine Juwel an!“ 
Wer sich die aussergewöhnliche Architektur selbst einmal anschauen und erholsame Tage im Wallis verbringen möchte, kann das Chalet über Airbnb buchen.

 

 

Architektur: 
ATELIER BRANDAU CICCARDINI Architekten FH SIA GmbH /// www.brandauciccardini.ch

Fotos:
PHILIPP MAECHLER PHOTOGRAPHY/// philography.ch